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Die Synagoge in Wörlitz. Ausstellung in der Synagoge Wörlitz. Vitrine der Ausstellung
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Dauerausstellung zur Geschichte der Juden in Anhalt (bis 1945) in der ehemaligen Synagoge WörlitzAb 1787 ließ Fürst Leopold III. Friedrich Franz von Anhalt-Dessau (1740–1817) in Wörlitz, im Kontext seiner englischen Gartenanlagen und auf eigene Kosten, eine Synagoge erbauen. Der im klassizistischen Stile gehaltene, dem römischen Vesta-Tempel nachgestaltete Rundbau, mit einem Ritualbad (Mikwe) im Sockel, diente bis ins 20. Jahrhundert hinein der kleinen jüdischen Gemeinde von Wörlitz als Gotteshaus. Während des Novemberpogroms 1938 konnte er dank des mutigen Eingreifens von Gartenbaudirektor Hans Hallervorden (1873–1971) vor der Zerstörung bewahrt werden.
Nach umfangreicher, denkmalgerechter Restaurierung beherbergt das markante Gebäude seit 2003 eine Dauerausstellung zur jüdischen Geschichte in Anhalt, die von der Moses-Mendelssohn-Gesellschaft Dessau e. V. in Kooperation mit der Kulturstiftung DessauWörlitz und weiteren Partnern erarbeitet und gestaltet wurde. Die Ausstellung informiert mit zahlreichen Dokumenten und Exponaten über wichtige Ereignisse und Persönlichkeiten der deutsch-jüdischen Regionalgeschichte, über die Religion und Kultur des Judentums und die Geschichte des Synagogengebäudes.
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Museum Synagoge WörlitzAmtsgasse, Wörlitz
Tel. 0340-8501199ÖffnungszeitenApril–Oktober, täglich 10–18 UhrEintrittspreis1 €
Voranmeldung für Gruppenführungen über das Moses Mendelssohn Zentrum erbeten.Das Buch zur Ausstellung»Einblicke. Zwölf Essays und eine Ausstellung zur Geschichte der Juden in Anhalt«, Dessau 2004, 360 Seiten, zahlreiche Abb., ISBN 3-934388-18-3, Preis 16,50 €. Erhältlich in Buchhandlungen, dem Moses-Mendelssohn-Zentrum sowie in der Ausstellung
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