Home
Kontakt
Impressum

Stiftungszweck | Vorgeschichte | Gremien | Satzung | Kontakt
 
     
 
Kuratorium und Vorstand der Stiftung von 1929

Vorgeschichte

Am 6. September 1929 wurde in Dessau, im Rahmen von vielbeachteten Feierlichkeiten zum 200. Geburtstag von Moses Mendelssohn, eine Moses Mendelssohn Stiftung zur Förderung der Geisteswissenschaften gegründet. Erklärter Zweck der Stiftung war es, „ohne Unterschied des Glaubensbekenntnisses in erster Linie Vertretern des deutschen Geisteslebens die Mittel zur Durchführung wissenschaftlicher Forschungsarbeiten sowie zur Veröffentlichung ihrer Ergebnisse und daneben unbemittelten deutschen Studierenden (…) Beihilfen zum Studium an einer Hochschule oder zu sonstiger Vorbereitung auf künftige Forschertätigkeit zu gewähren”.

Die Idee zur Stiftungsgründung ging auf den Bankier Franz von Mendelssohn, einen Urenkel des berühmten Aufklärers, zurück. Zum Kuratorium der Stiftung gehörten weitere Mitglieder der Mendelssohnschen Familie wie Paul von Mendelssohn-Bartholdy und Robert von Mendelssohn sowie herausragende Persönlichkeiten des geistig-kulturellen Lebens wie Albert Einstein, Walter Gropius, Adolf von Harnack, Hugo Junkers, Max Liebermann, Eduard Spranger, Arnold Zweig, Max Planck, Dessaus Oberbürgermeister Fritz Hesse, der anhaltische Ministerpräsident Heinrich Deist, der anhaltische Landesrabbiner Isidor Walter u. a.

In einer krisengeschüttelten Welt, ein Jahrzehnt nach einem verheerenden Weltkrieg, sollten 1929 von Mendelssohns Geburtsstadt Dessau Impulse der aufgeklärten Vernunft, des toleranten Miteinander der Gesellschaften, Kulturen und Religionen und der Wertschätzung wissenschaftlichen Geistes ausstrahlen.

Die 80 Jahre später wiederbegründete Dessauer Moses Mendelssohn Stiftung zur Förderung der Geisteswissenschaften fühlt sich dieser Tradition tief verpflichtet.

 
     
  © 2007-2014 Moses Mendelssohn Gesellschaft Dessau e. V. /// Datenschutzerklärung