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Die Moses-Mendelssohn- Gesellschaft richtet zahlreiche Veranstaltungen aus
Ausstellung in der Synagoge in Wörlitz

Die Moses-​Mendelssohn-​Gesellschaft Dessau e.V.

Vereinsziele

Die Moses-Mendelssohn-Gesellschaft Dessau e. V. wurde am 10. Juni 1993 gegründet. Sie ist ein gemeinnütziger Verein und widmet sich der Förderung und Koordinierung der wissenschaftlichen und Bildungsarbeit zur jüdischen Geschichte und Kultur. Inhaltliche Schwerpunkte sind das Lebenswerk des berühmtesten Dessauer Juden, Moses Mendelssohn (1729–1786), die regionale deutsch-jüdische Geschichte in Anhalt und der durch Mendelssohn und seine Nachfolger erstrebte Dialog der Religionen und Kulturen.

Vereinsarbeit

Der Verein veranstaltet regelmäßig öffentliche Vorträge, Seminare mit Schulklassen und anderen Interessierten, thematische Führungen sowie wissenschaftliche Tagungen. Er gibt eine eigene Schriftenreihe und weitere Publikationen heraus. Der Verein unterhält eine Bibliothek und ein Archiv, die öffentlich nutzbar sind.

Der Vereinssitz im Mittelring 38 ist denkmalgerecht sanierter Bestandteil (Museum) der 1926 bis 1928 von Bauhausdirektor Walter Gropius errichteten Siedlung Dessau-Törten. Der Verein gewährleistet die Öffnung des Museums und Führungen für die Besucher. Zugleich unterhält er im Gebäude eine Dauerausstellung »Moses Mendelssohn – ein großer Sohn unserer Stadt«.

In der denkmalgerecht restaurierten ehemaligen Synagoge in Wörlitz unterhält und betreut der Verein seit 2003 eine Dauerausstellung zur Regionalgeschichte der Juden.

Der die jüdische Regionalgeschichte präsentierende Teil der 2005 eröffneten Dauerausstellung »Schauplatz vernünftiger Menschen – Kultur und Geschichte in Anhalt/Dessau« (Museum für Stadtgeschichte Dessau, Johannbau) wurde durch den Verein gefördert und mitgestaltet.

 
     
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